energie pflanzen-Leseproben Jahrgang 2007
Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie pflanzen lesen. Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.
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| Titelseite 6/07 |
Themen der Ausgabe 6/2007
» Mit kleinen Tricks mehr Gas aus der Anlage holen
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Biogasanlagen, die Energiepflanzen vergären, haben sehr spezielle Probleme. Dazu zählen Übersäuerung, ein zu hoher pH-Wert oder Mangelerscheinungen. Sie führen alle dazu, daß die Gasausbeute aus den teuren Substraten nicht optimal ist. Wird der Fehler rechtzeitig erkannt, läßt sich häufig noch gegensteuern. Befindet sich ein Flugzeug im Sinkflug, läßt sich das am Höhenmesser leicht ablesen und bei zu starken Abweichungen gegensteuern. Biogasanlagen können zwar auch „abstürzen“. Aber es fehlt ein Höhenmesser, der den Beginn der Störung rechtzeitig anzeigt.
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» Aus Holz wird Öl «
Pyrolyse macht aus Holz ein Öl, das in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt wird. Doch das Öl läßt sich auch einfach in Tanks transportieren. Damit sind Pyrolyse und Verstromung räumlich trennbar. Dieser Aspekt machte das Verfahren für den Anlagenbauer Pytec interessant. Er setzte sich zum Ziel, kleine, robuste Anlagen zum dezentralen Betrieb zu entwickeln. Die Pilotanlage im niedersächsischen Bülkau zeigt den Erfolg. „Wir haben die einzige funktionierende Anlage weltweit”, verkünden Stefan Schöll und Rolf Bayerbach stolz. Schöll ist Verfahrensingenieur und der promovierte Holzwissenschaftler Bayerbach sozusagen der Chemiker bei der Pytec Thermochemische Anlagen GmbH. Stolz sind die beiden auf die Pyrolyse-Anlage im nordniedersächsischen Bülkau, die Holzhackschnitzel in ein braunes, nach Rauch riechendes Öl verwandelt.
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| Titelseite 5/07 |
Themen der Ausgabe 5/2007
» Internationale Biogas-Konferenz «
Vom 19. bis 21. September fand an der Universität Hohenheim in Stuttgart die internationale Konferenz „Fortschritt beim Biogas“ statt. Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern waren gekommen, um über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Substratbereitstellung, Produktions- und Verwertungstechnologien sowie den Fortschritt bei Prozeßbiologie und Meßtechnik zu berichten und zu diskutieren. Eine Firmen- und Posterausstellung sowie zwei Exkursionen rundeten das Programm ab.
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» Wärme und Strom aus Holz ganz nach Bedarf «
In Oerlinghausen (Kreis Lippe) ist seit Dezember 2005 ein Holzheizkraftwerk am Netz, das mit seiner Wärmeleistung von 4,6 Megawatt 40 Prozent des Wärmebedarfs der 17.000 Einwohner-Stadt decken kann. Im Sommer reicht die Leistung sogar für das gesamte Fernwärmenetz. Das Heizkraftwerk setzt seit Inbetriebnahme einen Organic Rankine Cycle (ORC)-Prozeß zur Stromerzeugung ein, in dem statt Wasser ein organisches Arbeitsmedium verwendet wird. Diese Technik ist noch nicht sehr weit verbreitet, obwohl sie Vorteile bietet, da Temperatur und Druck niedriger bleiben können als bei Wasserdampfturbinen. Nach gut eineinhalb Jahren Betrieb gab es nur positive Überraschungen.
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» Eine mögliche Lösung für die Mobilität der Zukunft «
Am 6. und 7. September fand im Rahmen der Messe Naro-Tech in Erfurt der 1. Internationale Kongreß zu Pflanzenölkraftstoffen statt. Michael Carus, Geschäftsführer des Veranstalters Nova-Institut, freute sich bei der Eröffnung über rund 250 Teilnehmer aus aller Welt und den damit „bisher weltweit größten Kongreß zu der Thematik“.
Zum Einstieg gab es einen Überblick zu „Status und Perspektiven“ der Branche in Deutschland und Europa. Als „einzige Alternative für fossile Kraftstoffe“ bezeichnete Klaus Kliem den Rohstoff Biomasse. Kliem ist Vorsitzender der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) und stellvertretender Vorsitzender der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).
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| Titelseite 4/07 |
Themen der Ausgabe 4/2007
» Die eierlegende Wollmilchsau soll her!
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Abfallgetreide hat ein erhebliches Potential, das nach Ansicht der FNR möglichst schnell ausgeschöpft werden sollte. Dem stimmt das Umweltbundesamt zwar zu und will Getreide als Regelbrennstoff zulassen. Aber gleichzeitig sollen scharfe Grenzwerte einer möglichen Feinstaubgefahr entgegenwirken. Zuviel auf einmal für die junge Branche, kritisieren Wissenschaftler. Jetzt ist ein Kompromiß gefordert.
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» Die Wiederherstellung der Kreislaufwirtschaft
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Der Murecker Energiekreislauf ist ein weltweites Vorzeigemodell. Um sich anzusehen, wie eine Region mit Biodiesel, Strom und Wärme aus eigener Erzeugung versorgt wird, kommen 8.000 Besucher im Jahr in die Steiermark – aus Bayern, Rußland und sogar China.
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