energie pflanzen-Leseproben Jahrgang 2009
Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie pflanzen lesen. Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.
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Themen der Ausgabe 6/2009
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Biomethan industriell produzieren «
In Könnern in Sachsen-Anhalt entstand gerade eine der weltweit größten Biogasanlagen, die Biomethan ins Erdgasnetz einspeist. Aufgrund der Lage im Zuckerrübenanbaugebiet werden diese in den Substratmix einbezogen.
Zahlreiche Lieferwagen und Monteurfahrzeuge passieren das Tor des Biogasparks Könnern der Agridea Produktion Könnern Süd GmbH. Das geschäftige Treiben hat seinen Grund: Es ist gerade Leistungsfahrt: 72 Stunden automatischer Betrieb, bei dem alles einschließlich des Funktionierens der Sicherheitskette stimmen muß.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 648 kB]
» Geregelte Förderung fehlt noch «
Immer mehr Anbieter drängen auf den vergleichsweise jungen Markt für Kleinwindanlagen. Nicht immer ist die Technik ausreichend erprobt, um prognostizierte Erträge auch zu erreichen. Weitere Knackpunkte sind die nicht bundeseinheitlichen Vorschriften für die Aufstellung und die Förderung über das EEG.
[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 364 kB]
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Themen der Ausgabe 5/2009
» Biogas einspeisen:
Anlage auf Konzept abgestimmt / Die Crux mit der Einspeisung «
Bewährte Technik und eine durchdachte Planung zeichnen die kürzlich in Betrieb gegangene Biogasanlage mit Aufbereitung in Rathenow aus. Die Hürden lauerten im weiteren Umfeld.
„Die Anlage sieht einfach schön aus“, meint Eberhard Oettel von der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien (FEE) mit leichter Bewunderung in der Stimme. Die Wirkung eines schönen Anblickes auf das Image einer Biogasanlage sollte man nicht unterschätzen, Techniker würden das oft vergessen. So sind die Behälter der Green-Gas Produktionsanlage Rathenow in einem satten Dunkelblau gestrichen, an den Fermentern unterbrochen von einem orangefarbenen Band. Auch am Betriebs- und Sozialgebäude wiederholen sich die Farben. Es sind die Logofarben von EMB, aber auch Alensys. EMB Erdgas Mark Brandenburg ist Miteigentümer der Anlage, Alensys entwickelte und plante sie.
Die bisherigen Biomethan-Einspeise-Projekte erhielten viel Aufmerksamkeit, und es scheint gar nicht so schwierig. Doch um Biomethan zu einem Massenprodukt zu machen, ist es noch ein weiter Weg. Das wurde auf dem 5. Treffen des Biomethan-Kuratoriums deutlich.
[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 536 kB]
» Energie und Bio-Kohle aus dem Container
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Seit 2007 lief der Prototyp des Pyreg-Reaktors bei einer Kläranlage in Ingelheim, deren Klärschlamm als Ausgangsstoff für die Pyrolyse diente. Jetzt wurde eine neue weiterentwickelte Anlage mit Biomasse in Betrieb genommen.
Die Regenwolken hängen tief über den schon herbstlich gefärbten Bäumen des Hunsrück. Sie scheinen die Rotorblätter einiger Windräder zu verschlucken, die sich auf dem Kandrich, einem gut 600 Meter hohen Berg im Ingelheimer Wald, drehen. Der nagelneue blaue Container, der ebenfalls hier steht und mitten im Wald etwas fehl am Platz wirkt, nutzt eine ganz andere Energiequelle: In ihm ist ein Pyrolyse-Reaktor untergebracht, der verschiedene Arten von Biomasse und Klärschlamm nutzen kann.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 292 kB]
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Themen der Ausgabe 4/2009
»Kohlendioxid-Senke und Rohstofflieferant «
Der Energiekonzern RWE sieht in Algenfarmen eine Lösung für sein Kohlendioxid-Problem bei Kohlekraftwerken. In Niederaußem ging jetzt eine Pilotanlage in Betrieb, bei der Algen das Treibhausgas quasi auffressen sollen.
Das riesige Gelände des RWE-Kraftwerks in Bergheim-Niederaußem überwältigt den Besucher beim Betreten, allein der 200 Meter hohe Kühlturm und seine Dampffahne sind Dutzende von Kilometern weit zu sehen. Hier werden in mehreren Kraftwerksblöcken mit insgesamt über 3.500 Megawatt Leistung pro Jahr 25 Millionen Tonnen Braunkohle verstromt; vier Millionen Menschen in der Köln-Bonner Bucht werden damit versorgt. Aber es entsteht auch entsprechend viel vom Treibhausgas Kohlendioxid.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 248 kB]
» Nur mit Qualitäts-Hackschnitzeln «
Der Holzvergaser stammt von Kuntschar, Franz Lunzner aber verbessert das Gesamtsystem vor allem im Bereich Hackschnitzelqualität. Die Anlage auf seinem Holzenergiehof in Burgheim ist zudem Versuchsanlage für verschiedene Holzarten und mehr.
„Die Qualität der Holzhackschnitzel ist entscheidend“, betont Franz Lunzner immer wieder, wenn es um Holzvergaser geht. Er betreibt einen HVG 150 von Kuntschar auf seinem Holzenergiehof Burgheim im Donautal. Früher baute der Maschinenbautechniker und Industriemeister Biogasanlagen, erzählt Lunzner – vor 20 Jahren schon. Er sei auch selbst an einer beteiligt gewesen. Außerdem betreibt er die Lunzner Stall-Biogastechnik, die vor allem Stall- und Getreidetechnik installiert. Diese übernahm inzwischen teilweise Lunzners Sohn Stephan. Franz Lunzener haben es indes Holzvergaser angetan. Diese entwickelt er jedoch im Rahmen der Firma Lunzner Energieerzeugung.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 504 kB]
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Themen der Ausgabe 3/2009
» Effizienz und Putenmist gut kombiniert
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Erst stieg Georg Asum von Kühen auf Puten um, dann baute er eine Biogasanlage, um den Putenmist als Energieträger zu nutzen. Sein wohl wichtigstes Leitmotiv lautet Effizienz – in jeder Beziehung: bei der kompakten Bauweise, der Wahl des Verfahrens, der Beschaffung der Substrate und nicht zuletzt der Nutzung der Wärme.
[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 496 kB]
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Kühlen Kopf bewahren mit Erneuerbaren «
Mit Wärme kühlen: Was zunächst paradox klingt, wird logisch, wenn Wärme schlicht die nötige Energie für den Kühlprozeß liefert. Und da Wärme nicht nur mit fossilen Brennstoffen bereitgestellt werden kann, wächst der Markt für erneuerbares Kühlen.
Eine Pionierleistung kann dabei Frank Burghardt mit seiner Biogasanlage nahe Pforzheim für sich verbuchen: Er betreibt die erste Ammoniak-Kältemaschine in Deutschland, die Bhkw-Abwärme als Antriebsenergie nutzt. Bislang kühlt sie allerdings nur das Biogas (zur Entfeuchtung) aus der 190-Kilowatt-Anlage auf dem Lohwiesenhof, die Isolierung für das 3.000 Kubikmeter fassende Kartoffellager ist noch nicht fertiggestellt.
[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 680 kB]
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Themen der Ausgabe 2/2009
» Themenschwerpunkt Kurzumtriebsplantagen «
Nicht alle Ackerflächen werden zur Nahrungsmittelproduktion gebraucht, auf ihnen bietet sich unter anderem der Anbau von Energiepflanzen, aber auch Industrieholz für die Papierindustrie an. Im sächsischen Methau wurde jetzt eine zehn Jahre alte Pappelplantage geerntet, an der im Rahmen eines Forschungsprojektes Daten zu Wirtschaftlichkeit und ökologischen Auswirkungen erhoben wurden.
Warum gibt es in Deutschland im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern so wenig Kurzumtriebsplantagen? Für eine Tagung in Berlin trommelten die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik zahlreiche Referenten und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, die über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse diskutierten.
Mit dabei: Erfahrungsberichte zu Kurzumtriebsplantagen im europäischen Ausland.
[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 1,4 MB]
» Ändern Kapitalmärkte den Trend? «
Bislang bilden Erdölbestandteile die Basis der meisten Kunststoffe. Doch der fossile Grundstoff wird in Zukunft immer knapper und teurer. In jüngerer Vergangenheit bemühen sich Forschungsinstitute und renommierte Industriekonzerne um eine alternative Rohstoffquelle. 2002 kamen die ersten Kunststoffe auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Zuckerrüben und Getreide auf den Markt. Welchen Einfluß aber hat die Finanzkrise auf den Aufwärtstrend der Biokunststoffe?
Bericht und ergänzendes Interview mit Jens Hamprecht, bei BASF für den Geschäftsbereich der biologisch abbaubaren Kunststoffe zuständig.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 340 kB]
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Themen der Ausgabe 1/2009
» Bier mit gutem Energie-Gewissen «
Die Brauerei „Felsenbräu“ wurde 1928 gegründet und setzte von Anfang an auf natürliche Ressourcen zur Deckung ihres Energiebedarfs. Mit zahlreichen ökologischen Investitionen hat sich das Familienunternehmen zu einer Vorzeigebrauerei entwickelt. Das ist besonders bedeutend, da Brauereien sehr energieintensive Betriebe sind.
Energieintensive Verfahrensschritte bei der Bier-Herstellung sind das Kochen der Maische und Würze nach der Malztrocknung. Zur Gärung muß dann wieder auf rund 20 Grad gekühlt werden, so Juniorchef Walter Glossner. Wie die Kühlung bei der Felsenbräu gehandhabt wird, demonstriert er anschaulich: Das Hinuntersteigen der steilen Treppen im alten Brauereigebäude wird zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit: Unten im Felsenkeller wird seit Bestehen der Brauerei mit Natureis gekühlt.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 384 kB]
» Sichere Wärmeversorgung für Gewächshäuser «
Im November 2008 prämierte das KTBL fünf „Musterlösungen zukunftsorientierter Biogasanlagen“. Die Hortitherm Hinrichsfehn ist eine davon. Initiator war ein Gartenbaubetrieb, der nach einer preiswerten und kalkulierbaren Wärme- und Energieversorgung suchte. Im Zusammenschluß mit einem Lohnunternehmer und einem Landwirt konnte das Projekt umgesetzt werden.
Meterhohe Silagehaufen ragen über die Wände der Silageplatte empor. Auf der anderen Seite ist die Fahrzeug-Waage in den Weg eingelassen. Ein gelbes Telefonhäuschen steht einsam daneben. „Hier wird die Datenerfassung eingehängt, wenn angeliefert wird“, erklärt Heinz ter Haseborg. Ter Haseborg ist technischer Leiter der Gärtnerei Ilse und Siegried Dehne GbR, die Mehrheitsgesellschafter und Initiator der Biogasanlage ist.
Im Jahr 2006 ging die 500-Kilowatt-Anlage von Agraferm ans Netz. Mitgesellschafter Frieling hatte kurz zuvor eine baugleiche Anlage errichtet. Er ist jetzt auch für die tägliche Beschickung des Fermenters verantwortlich. Die Überwachung und Steuerung der Anlage dagegen steht im Büro der Gärtnerei.[Kompletter Bericht mit Bildern als PDF-Datei: 712 kB]
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