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Für die Straßenpflege nutzt Thomas Paaß einen Noe NF 160 – aufgebaut mit Baumsäge und Mulcher

Man kennt ihn als schnaufendes Arbeitstier im Wald, wo er Langholz im Stahlgriff der Klemmbank auf die Forststraße zerrt und dort mit einem kurzen aber kräftigen Rückekran zu Poltern ordnet: den Skidder. Doch das Ur-Fahrzeug unter den Forstmaschinen kann auch anders. Thomas Paaß hält mit einem NF 160 Äste auf Abstand sowie Gras und Sträucher kurz. Sein Skidder vom Hersteller Noe ist nämlich an der Front mit einer Baumsäge und am Heck mit einem Mulchkopf bestückt.

René Schroeder spart durch den Einsatz der Sechsrad-Maschine einen Maschinenhin- und rücktransport

Die Spritkosten kennen nur noch eine Richtung: nach oben! Der Forstunternehmer René Schroeder sucht auch darum nach Möglichkeiten, die Kostenbelastung durch die immer höheren Kraftstoffpreise irgendwie auszugleichen. Um sich jetzt den Transport einer Maschine zur Arbeitsstelle zu sparen, schaffte er sich den Highlander des Kärntner Unternehmens Konrad an. Der Highlander wird als Universalmaschine zum Fällen (Aufarbeiten) und Rücken (Langholz in der Klemmbank) eingesetzt. Durch sein Fahrwerk ist der Highlander auch geeignet, in nassen Ecken und gerade am Hang wirtschaftlich zu arbeiten. Durch den Einsatz des Highlanders muß nur noch ein Maschinentransport zur Baustelle durchgeführt werden. Der Highlander arbeitet in Doppelfunktion als Harvester- und Rückemaschine.

Dieser Tigercat 630 D leistet 260 PS und kommt auf 900er Schlappen daher

Auf einen ausländischen Besucher wirkt die belgische Forstwirtschaft erst einmal wie das verlorengegangene Paradies. Kahlschläge bis zu einer Größe von fünf Hektar sind erlaubt, auf denen auch nicht unbedingt ein Gassenabstand von 20 Meter eingehalten werden muß. Das meiste Holz wird lang ausgehalten und dann mit Grapple-Skiddern gerückt. Aber natürlich gibt es auch in Belgien feste Regeln und Gebräuche, die von den Forstunternehmern eingehalten werden müssen, gerade in den Staatsforsten. Es ist also auch nicht alles Gold, was glänzt. In den Staatsforsten hat, wie in Deutschland auch, der Förster das alleinige Sagen; das nutzen manche auch weidlich aus, wie es heißt. Trotzdem wirkt die belgische Forstwirtschaft auf den interessierten Beobachter sympathischer als die deutsche. Alleine schon der Umstand, daß hier noch sehr viel Langholz mit Grapple-Skiddern und auch der Klemmbank gerückt wird. In diesen Rückemethoden ist immer noch ein hoher Spaßfaktor enthalten, der keinesfalls unterschätzt werden darf.

Das Forstunternehmen Clohse setzt den Tigercat Sechsrad-Skidder 625 C ein

Wenn auf den bekannten Fernsehsendern Berichte über „Holzfäller“ erscheinen, stammen diese in der Regel aus Kanada. Dort scheint sich das Paradies für extreme Forsttechnik zu befinden. Immer wieder gerne gezeigt werden die Sechsrad-Skidder des kanadischen Herstellers Tigercat.Wer den Tigercat 625 C im Einsatz sehen will, muß aber nicht unbedingt die beschwerliche Reise nach Kanada antreten, denn in Belgien läuft auch ein 625 C, und zwar im Forstunternehmen Clohse aus Crombach/St. Vith. Vermutlich ist das der einzige 625 C in Mitteleuropa; in Skandinavien sollen einige Exemplare vorhanden sein; dort hängt man vorzugsweise schwere Bodenbearbeitungsgeräte an diese Maschinen. Langholz gerückt wird damit in Schweden und Finnland keinesfalls, da dort die Kurzholzmethode vorherrscht. Damit aber nun auch schwere Scheibenpflüge durch die skandinavische Wildnis gezogen werden können, hat man dem Tigercat 625 C ordentlich Leben eingehaucht: 220 Pferdestärken leistet der Cummins Sechszylinder-Turbomotor mit 6,7 Litern Hubraum.

Harvester und Skidder arbeiten im Betrieb Partschefeld oftmals Hand in Hand

Zugegeben, zuerst sieht es aus wie ein Spiel unter maschinenfahrenden Männern, erst auf den zweiten Blick erkennt der Zuschauer, daß es hier um ein gemeinsames Ziel geht: Der Fahrer des Harvesters Timberjack 1270 D hebt einen sehr langen Douglasienstamm am Zopf an und unterstützt so den Cat Skidder 515 bei der Kurvenfahrt. Das schont nicht nur den wertvollen Douglasienstamm, sondern auch die hier überall sehr gut kommende Naturverjüngung. Das Forstunternehmen Partschefeld schlägt in diesem Privatwald starke Fichten und Douglasien ein; für den kleinen Kahlschlag konnte Unternehmer Jens Partschefeld aber leider keinen anschließenden Pflanzauftrag ergattern – die Naturverjüngung hat ihm diese Arbeit abgenommen. Darum heißt es im Arbeitsauftrag auch ganz deutlich, daß die Naturverjüngung in dieser Abteilung unbedingt zu schonen ist. Der Waldbesitzer hat sich für diese Aufgabe einen Fachmann gewählt, der vom forstlichen Können und von der Maschinenausstattung dafür sehr gut geeignet ist.

Der Forstbetrieb Ginsbach setzt drei HSM 904Z ein

Während in den 1990er Jahren viele Forstunternehmer ihr Angebot von Lang- auf Kurzholz umstellten, blieb Klaus Ginsbach den Seilschleppern treu. Das war absolut die richtige Entscheidung, denn heute steht der Betrieb gesünder da als die allermeisten, die zu Harvester und Forwarder gewechselt waren. Momentan verfügt das Unternehmen über fünf Skidder, darunter gleich drei Zangenschlepper vom Typ HSM 904Z.