Offcanvas Section

You can publish whatever you want in the Offcanvas Section. It can be any module or particle.

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Denkt man an Arbeitsplätze mit hoher Staubbelastung, fallen einem wahrscheinlich Bergbau oder Betonmischwerke ein – im Wald ist dagegen meist saubere Luft. Wenn Ulrich Poertgen und sein Claas Xerion ans Werk gehen, kann es allerdings je nach Boden und Witterung schon mal staubig werden, denn der Ahwi-Mulcher zerkleinert nicht nur Holzreste, sondern wirbelt notgedrungen auch Erde mit auf. Und wenn der Boden besonders sandig und trocken ist, dann produziert Poertgen auch solche Staubwolken wie auf diesem Bild. Gut, daß die vorbildlich gegen Staub abgedichtete Schlepper-Kabine Ulrich Poertgen vor den allermeisten Schwebstoffen bewahrt.

Johann Mayer arbeitet mit dem ersten Mense-Rodungskopf in Deutschland

Ein kleines Städtchen in Oberbayern, irgendwann Anfang November. Der Unternehmer Johann Mayer arbeitet mit seinem Menzi Muck auf einem noch unbebauten Grundstück mitten im Ort. Er soll dafür sorgen, daß sich Büsche und Sträucher nicht unkontrolliert ausbreiten. Daß er dabei ungestört bleibt, hat er der geringen Lautstärke seines Arbeitsgerätes zu verdanken: Kein Getöse lockt aufgebrachte oder einfach nur neugierige Nachbarn an, keine selbsternannten Umweltschützer tauchen mit „Stoppt den Frevel“-Transparenten auf und ketten sich an den Schreitbagger oder ihren „Freund, den Baum“.

Die Brüder Rasch aus Rosenfeld-Täbingen haben sich auf den Starkholzeinschlag spezialisiert

Starkholzeinschlag an einem Hang in einem Fichten-Weißtannenbestand. Hier stehen starke Stämme bis zu einem Inhalt von zirka zehn Festmetern. Man hört das Geräusch einer Motorsäge. Nach dem Verstummen der Motorsäge ist aber nicht das typische Geräusch von Treibhammer und Fällkeil zu hören, sondern das Pumpen eines Wagenhebers beziehungsweise das Ratschen eines Schlagschraubers.

Teilweise über 40 Meter: Die Firma Wagener fällt 165jährige Buchen

Die Forstwirte Jörn Wagener und Bernhard Meyers durften Anfang Februar Hand (beziehungsweise ihre Sägen) an Buchen legen, die zu den längsten in Europa gehören; klar, daß FORSTMASCHINEN-PROFI die Einladung, sich die Arbeiten einmal anzusehen, dankend annahm.


Als wir den Forstunternehmer Franz-Xaver Haimerl besuchen, liegt das dicke Ding schon am Boden und ist leider auch schon abgelängt. Einen Tag vor unserer Ankunft in Hausen hatte Haimerl diesen Kaventsmann gefällt. Die 48 Meter lange Douglasie brachte es auf einen Inhalt von 14,87 Festmeter. In insgesamt sechs Abschnitte wurde der Stamm aufgeteilt und vermessen. Fünf Meter, sieben Meter, 13 Meter und dreimal vier Meter lange Abschnitte konnten aus dem Stamm gewonnen werden. Der obere Stamm zersplitterte beim Aufprall; der verwertbare Rest wurde ins Industrieholz geschnitten. Gerückt hat Haimerl den Baum mit einem Ponsse-Rückezug mit Seilwinde, der die Last souverän bewältigte. Zum fotografieren blieben uns nur der Stubben und die Einzelteile der gewaltigen Douglasie, die uns aber auch noch beeindruckten.